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Montag, 15. Januar 2018

Restaurant au Relais des Bois, Sturzelbronn im Bitcher Land

Restaurant au Relais des Bois, 13 Rue Principale, 57230 Sturzelbronn
Tél: 03 87 062 030, geöffnet von Mittwochmittag bis Sonntagabend, 
jetzt in der Wintersaison lediglich Samstag und Sonntag, mittags und abends, geöffnet





Im Januar haben in der Region viele Restaurants Winterpause, das ist eine gute Gelegenheit, endlich einmal die Lokalitäten, die wir schon längst einmal ausprobieren wollten, zu besuchen. Auf dem Weg Richtung Bitche sind wir schon häufig an dem direkt an der Strasse gelegenen Au Relais des Bois, das von Denis Hoff und seiner Frau geführt wird, vorbei gekommen, nun sind wir endlich einmal dort eingekehrt. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Dies nicht zum letzten mal, denn wir waren begeistert.

Hier wird regional gekocht und das ist im Relais des Bois kein Schlagwort: Kartoffeln, Salate und Gemüse stammen vom Biobauern im Ort, der im übrigen auch im Umkreis Obst- und Gemüsekisten privat ausliefert. Wir sind bei der Anfahrt daran vorbei gekommen und haben beschlossen, uns dies beim nächsten mal genauer anzuschauen.

Doch nun zu unserem wunderbaren Essen: Hier ist wirklich alles hausgemacht. Es beginnt beim Brot, geht über den Blätterteig für die Pastetchen, die köstlichen Nudeln bis hin zu verschiedenen Eissorten und Sorbets zum Desserts.

Wir haben hier die seit langem besten Froschschenkel gegessen, schön knusprig, nur in Knoblauch und Petersilie gebraten:



Monsieur liebt Königin-Pastete und bestellt sie, wann immer er sie auf der Speisekarte entdeckt. Diese heute sollen zu den besten gehören - hausgemachter Blätterteig, wunderbar abgeschmecktes Ragout und dazu die selbstgemachten Tagliatelles - mein Mann schwebt im Bouchées à la Reine Himmel...




Ich, die im Restaurant eher Fisch als Fleisch bestellt, lasse mich durch ein perfekt gebratenes Faux Filet mit feinen Gemüsen und knusprigen Bratkartoffeln verführen.


Völlig ungewöhnlich: Heute greifen Monsieur UND Madame zu einem Dessert:

hausgemachtes Mirabellen-Sorbet mit Eau de Vie de Mirabelle



und ein Klassiker unter den französischen Desserts: Dame Blanche - hausgemachtes Vanilleeis, locker luftig geschlagene Sahne, mit heisser Schokolade übergossen - perfekt! mit perfekten, besten Zutaten zubereitet!



Die Weinkarte ist für mich eine positive Überraschung - ich entdecke erfreulich viele bio und biodynamisch ausgebaute Weine. Wir trinken einen Pinot Noir 2015 der Domaine Paul Buecher aus Wettolsheim, der uns sowohl zu Froschschenkeln als auch zum Hauptgang gut gepasst hat.

Fazit: Dies ist mal wieder eine Neuentdeckung, die uns begeistert hat. Ich muss da bald wieder hin!

Samstag, 13. Januar 2018

Maronen-Gnocchi mit gebratenem Rosenkohl und Chorizo

Maronen-Gnocchi mit gebratenem Rosenkohl und Chorizo - ein herrliches Gericht für Herbst und Winter



Dieses Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe 2/2018 des Feinschmeckers entdeckt und sofort beschlossen, dass es dies bei uns geben wird. Ich musste nur noch schnell die Zutaten besorgen und los gings. Ein wenig habe ich das Rezept abgewandelt: Da ich mir nicht vorstellen kann, dass die ohnehin schon süsslich schmeckenden Maroni noch zusätzlich mit Honig gesüsst unserem Geschmack entsprechen, habe ich diesen weggelassen. 

Ansonsten muss man richtig grosszügig mit Salz sein, die Maronen-Gnocchi können eine ganze Menge vertragen und ein leicht gehäufter Esslöffel ist okay, sogar, wenn man später noch das Kochwasser salzt. Also nur Mut!

Uns hat diese Pfanne ausgezeichnet geschmeckt und es wird sie sicherlich noch öfter geben. Nur Monsieur ist kein grosser Fan von Chorizo - beim nächsten mal werde ich es evtl. mit einer anderen Wurst, vielleicht Salsiccia, probieren.





ich nehme (für 4 Personen):

400 g mehligkochende Kartoffeln
250 g vorgegarte Maronen (vakuumpack)
2 EL Kastanienhonig (moi: weggelassen)
150 ml Sahne
2 Eigelbe
150 g Mehl (moi: Dinkelmehl)
1 leicht gehäufter EL Fleur de Sel, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
400 g Rosenkohl
200 g Chorizo, in Scheiben bzw. Halbmonde geschnitten
30 g Butterschmalz
50 g Butter

und los gehts:

Kartoffeln mit der Schale in den Dampfgarer geben und in ca. 30 min bei 100 Grad garen. Noch heiss schälen und durch die Kartoffelpresse geben.

Während die Kartoffeln garen, die Maroni hacken und in Sahne für ein paar Minuten sanft einkochen lassen (Honig habe ich weg gelassen, die Maroni sind süss genug). Anschliessend mit dem Zauberstab fein pürieren.

Das Maronipüree, Eigelbe und Mehl zu dem Kartoffelpüree geben, salzen und pfeffern. Keine Angst, die Masse schmeckt ziemlich salzig, aber genau so ist das richtig, beim späteren Garen verliert sich der Salzgeschmack.

Alles zu einem glatten Teig verkneten und zu ca. 2 cm dicken Rollen formen. Diese in kurze Stücke teilen. 

Rosenkohl putzen, halbieren und in kochendem Salzwasser 4 - 5 min weich garen (moi: Dampfgarer 120 Grad, 2 Min.)

Gnocchi in sanft köchelndem Salzwasser ca. 5 Min. garen, mit einem Schaumlöffel herausheben, abtropfen lassen und in heissem Butterschmalz zusammen mit dem Rosenkohl in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 8 Min. braten. Dabei gelegentlich mit einem grossen Pfannenwender mischen.

Dann die Chorizo dazu geben und weitere 5 min mitbraten. Butter unterschwenken, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Sowohl Gnocchi als auch Rosenkohl lassen sich am Vortag zubereiten und können dann am nächsten Tag in der Pfanne gebraten werden. Dann ist dieses köstliche Gericht blitzschnell zubereitet.






Freitag, 12. Januar 2018

Restaurant Le Petit Dominicain, Wissembourg

Restaurant Le Petit Dominicain, 36, Rue Nationale, 67160 Wissembourg,
Tél: 03 88 94 90  87

In diesem kleinen, familiären Restaurant von Pierre Lauth haben wir kürzlich einen angenehmen Samstagmittag verbracht. 



Die Karte wechselt regelmässig, doch die Klassiker der traditionellen elsässischen Küche finden sich immer.

Ich wähle einen Salat mit warmem Ziegenkäse:



(die Qualität des Ziegenkäses hat mich nicht ganz so glücklich gemacht)
Doch der Salat ist gut angemacht und ausserdem werde ich dann anschliessend durch das Poussin aux Amandes versöhnt:



Da ich um die sehr grosszügig bemessenen Mengen, die hier angeboten werden, weiss, bitte ich darum, mir das Stubenküken ohne Pommes frites zu servieren, ersatzweise werden eine grosse Menge an Karotten- und Selleriepüree gebracht - es ist nicht zu schaffen, doch hier ist es durchaus üblich, die Reste einzupacken.

Auch Monsieur ist sehr zufrieden mit seinem Hirschgulasch mit hausgemachten Spaetzle:



(ausser diesem Teller wartet noch ein Nachschlag auf ihn)..

Getrunken haben wir (neben den für uns üblichen Apéritifs - Crémant für Madame, Picon für Monsieur) einen Pinot Noir Hospices Strasbourg von Cleebourg, der uns sehr gut geschmeckt hat:




Fazit:
Die Portionen sind mehr als grosszügig bemessen, werden äusserst freundlich serviert und überhaupt ist der Service aufmerksam und zuvorkommend.

Den Wein würde ich hier immer wieder bestellen und überhaupt: Ich komme hier immer wieder gerne hin.

Ein einfaches elsäsissches Restaurant zum Wohlfühlen!

Montag, 25. Dezember 2017

Klassiker: Tournedos Rossini

Ein grosser Klassiker der französischen Küche sind die Tournedos Rossini, die zu Ehren des Komponisten Gioachino Rossini kreiert wurden. Sie bestehen aus einem Boden von Brioche Scheiben, die in Butter gebraten werden, Rinderfilet, Foie Gras und Trüffel.



Schon längst wollte ich dieses traditionelle französische Gericht zubereiten. Da wir dieses Jahr Weihnachten nur zu zweit waren, bot es sich an, mich an den französischen Klassiker zu wagen. Für dieses Gericht ist eine gute Vorbereitung wichtig. Vor allem die Trüffel-Sauce oder zumindest die Demi-Glace sollten rechtzeitig zubereitet werden. Ich hatte die Demi-Glace nach Roberts Rezept lange vor Weihnachten fertiggestellt, eingefroren und sie dann nur noch am Tag vor Weihnachten im Kühlschrank aufgetaut.

Wir hatten als Beilage ein Kartoffel-Gratin und diverse, in Butter geschwenkte Gemüse. Für das Gratin ist allerdings ein zweiter Backofen ganz praktisch oder aber eine andere Möglichkeit, das gebratene Filet später bei ca. 60 Grad warm zu halten. 

Am besten mit den Vorbereitungen für die Beilage beginnen, wir haben zuerst das Gemüse einzeln blanchiert und dann in einen Topf in Salzbutter gegeben, um es erst kurz vorm Servieren zu wärmen. Anschliessend habe ich die Sauce Périgourdine vorbereitet bis auf die einzuschwenkende Butter, die ruhte noch im Tiefkühlfach und kam erst kurz vorm Anrichten dazu. Ca. 45 min. vorm Servieren des Hauptgerichtes sollte das Kartoffel-Gratin in den Ofen.


So, nun aber widmen wir uns dem Klassiker:

ich nehme (für 2 Personen):

  • 2 schöne Rinderfilets (rund gebunden, möglichst aus dem Mittelteil des Filets), à ca. 200 g
  • 2 Scheiben Brioche (notfalls Toastbrot), rund ausgestochen oder gleich die hübschen kleinen Dinger verwenden und aus der Mitte Scheiben schneiden (den Rest als Tartelettes verwenden), ein Rezept gibt es wie immer bei Petra (klick hier)
  • 100 g Butterschmalz
  • 20 g Salzbutter
  • 2 Scheiben Foie gras cru (à ca. 70g) oder ersatzweise nehmt dickere Scheiben oder Stücke von frischer Enten- oder Gänseleber (vielleicht gibt es ja an Weihnachten bei euch einen Gänsebraten?)
  • etwas Mehl
  • 40 g schwarze Trüffel, idealerweise Périgord-Trüffel
  • 1/2 Tasse Madeira
  • Salz, Pfeffer
für die Sauce Périgourdine:

  • 400 ml Kalbsfond (Demi-Glace wie hier (klick
  • 1 Tasse bester Madeira (ihr werdet euch und den Trüffeln doch keinen Madeira niederer Qualität zumuten, oder?)
  • 40 g Salzbutter, in kleine Würfel geschnitten
  • 20 g Trüffelabschnitte, ganz fein geschnitten (evtl. die Abschnitte, die für das  Filet bestimmt sind s.o.)
  • Salz, Pfeffer

und los gehts:

Wir beginnen mit der Sauce, diese kann auch bis auf des Einschwenken der Butterflocken am Vortag zubereitet werden.

Die Demi-Glace und Madeira auf ein Drittel einreduzieren, die Trüffelabschnitte dazu und einmal kurz aufkochen lassen. Evtl. mit Salz und Peffer abschmecken und abgedeckt zur Seite stellen.

Zwischenzeitlich nicht vergessen, die Teller vorzuwärmen!

Die beiden Rinderfilets rund binden, salzen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Im heissen Butterschmalz von jeder Seite 2 - 3 min. kräftig anbraten, pfeffern und bei ca. 70 Grad warmhalten.

Nun kommen die Foie gras Medaillons ganz zart mehliert in die gleiche Pfanne und werden bei mittlerer Temperatur von jeder Seite jeweils 1 - 2 min gebraten, gesalzen und gepfeffert. Zur Seite stellen. Die Röstaromen mit etwas Madeira ablöschen, dann zum dem Topf mit der Trüffel-Sauce geben.

In einer extra Pfanne die Briochescheiben in etwas Salzbutter leicht goldgelb und knusprig braten. 

Die eiskalte Butterwürfel nach und nach in die Trüffelsauce einschwenken, abschmecken.

Zum Anrichten: 

Die Briochescheiben auf die vorgewärmten Teller geben, darauf das Rinderfilet, dann die Gänseleber, mit dünn gehobelten Trüffel grosszügig abschliessen und mit 1 - 2 EL der Sauce begiessen, die restliche Sauce daneben geben, sie soll die Briochescheiben mit ihrem grandiosen Geschmack benetzen.








Samstag, 23. Dezember 2017

Zucchini-Pulpo-Gratin mit Kichererbsen-Nudeln

Zucchini-Gratin mit Tintenfisch und Kichererbsen-Nudeln



Hier gibt es noch schnell vor den Feiertagen, an denen es bei uns ein wenig üppiger zugeht, ein fleischfreies, schnelles Gericht, das ich aus meinen Vorräten gezaubert habe. 




Zucchini oder andere Gemüsevorräte finden sich immer in meinem Kühlschrank, Fangarme von Tintenfisch bzw. Pulpo gibt es auch meistens im Vorrat, dann noch Tomaten, etwas Käse und vor allem immer gibt es immer diverse Päckchen von knapp al dente gegarter Pasta in meinem Tiefkühler, die ich zu einem Gratin verarbeiten kann, wenn es mal schnell gehen muss.

Die Zutaten, die ich euch hier aufliste sind variabel und lassen sich an eure Vorräte anpassen - Hauptsache, es muss sich niemand mehr in den Einkaufs-Trubel stürzen und es geht schnell, schmeckt köstlich und braucht keine lange Vorbereitungszeit.

ich nehme (für 2 Personen):


  • 2 kleine Zucchini (in Scheiben gehobelt)
  • 2 Tomaten (in Scheiben)
  • 2 Oktopus-Fangarme, in Stücke geschnitten
  • 2 EL Crème fraîche od. Frischkäse
  • 140 g Pasta, knapp al dente gekocht (moi: Kichererbsen-Nudeln von Ingo Holland)
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • Reibekäse, je nach Geschmack oder eine Mischung aus geriebenem Feta und Hartkäse


und los gehts:

Die Pasta auf den Boden einer feuerfesten Form geben, Tintenfischstücke darauf, würzen, Frischkäse oder Crème fraîche darauf verteilen, die Tomatenscheiben und darüber die Zucchini-Scheiben geben, kräftig salzen und pfeffern, wer mag gibt noch Thymianblättchen darüber. Mit Käse bestreuen und bei ca. 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Die perfekt gebratene Gans


Hoffentlich noch rechtzeitig vor Weihnachten präsentiere ich euch mein Rezept für die perfekt gebratene Gans. Bereits im letzten Jahr hatten wir sie nach diesem Rezept unseres Lieferanten zubereitet.

Meine war tiefgekühlt, weil wir noch nicht so genau wussten, wann sie bei uns im Backofen landen sollte. Rechtzeitig vor der geplantenZubereitung, d.h. zwei Tage zuvor, habe ich sie im Kühlschrank langsam auftauen lassen.

Einen Tag vor der Zubereitung die Gans auspacken. Hals, Fett und Innereien im Inneren der Gans herausnehmen und für die Zubereitung der Sauce aufheben. Gans gründlich innen und aussen abwaschen. Verpackung ebenfalls auswaschen und aufheben. Die trocken getupfte Gans von innen und aussen grosszügig mit Salz einreiben und in die Verpackung zurückgeben. 24 Stunden ziehen lassen. 
Am Tag der Zubereitung Salz abwaschen, trockentupfen und ggfls füllen (moi: nur mit Beifuss!).

Die Gans kommt mit der Brust nach unten auf den Rost bei 120 Grad Umluft.
4 kg Gans: ca. 6 Stunden
5 kg Gans: ca 8 Stunden

Durch die extrem niedrige Temperatur und die lange Bratdauer bleibt das Fleisch besonders zart. Erst am Ende der Bratzeit den Grill zuschalten und die Gans bei 250 Grad kurz grillen.

Wir hatten ja bereits letztes Jahr gezweifelt, ob dies so seine Richtigkeit hat: Die Gans übersalzen, zwei Tage im eigenen Saft, ähm Salz schmoren lassen, dann alles wieder abwaschen und im Ofen nur mal so stundenlang, ohne dass sie anfangs wesentlich Farbe annimmt, vor sich hin braten lassen. Nicht begiessen? NEIN! Nicht begiessen! Das spart Zeit, man kann sich in Ruhe anderen Dingen widmen (wir waren zwischenzeitlich einen Crémant trinken).

Nach dem Crémant-Trinken die Beilagen zubereiten, wir hatten ganz klassisch Rotkohl mit Granatapfel (klick hier) und nach einem Rezept von Uschi, österreichische, d.h. Waldviertler feine Kartoffelklösse (klick hier)

Es gibt diesmal weder ein Foto der fertigen Gans (nicht sehr fotogen), noch Fotos der angerichteten Teller. Leider fiel die Fotografin mal wieder zu gierig über die angerichteten Köstlichkeiten her und vergass ihre Pflicht bzw. erinnerte sich erst wieder an die neben ihr liegende Kamera, als die Finger nach dem Abknabbern eines Gänseflügels nicht mehr in dem Zustand waren, den man einem Fotoapparat hätte zumuten mögen.

Daher müsst ihr mir einfach so glauben, dass es grandios geschmeckt hat und es für uns das ultimative Rezept für eine Weihnachtsgans ist.

Montag, 18. Dezember 2017

Semmelknödel-Soufflé

Semmelknödel-Soufflé

Diese Köstlichkeit habe ich bei Petra entdeckt. Wir haben es genau wie sie zu Rehragout serviert, das ich gestern bereits vorgestellt habe (klick hier).  Mir hat an diesem Rezept besonders gut gefallen, dass ich es in kleinen Cocottes vorbereiten kann und dann einfach nur noch rechtzeitig in den Ofen stellen muss, um diese feinen kleinen, sehr knusprigen Dinger zum passenden Zeitpunkt zu servieren. Anfangs wollten sie nicht richtig aufgehen, doch dann dachte ich mir, wenn Petra 'Soufflé' schreibt, dann meint sie auch 'Soufflé', also habe ich sie noch ein paar Minuten bei höherer Hitze im Backofen gelassen und schwups - die kleinen Dinger schwebten souffléartig nach oben - so sollte es sein. Wir waren begeistert!


ich nehme: (bei uns für 4 Mini-Cocottes à 200 ml, bis etwas über die Hälfte gefüllt)


  • 125 ml Milch
  • 300 g Brötchen vom Vortag in Würfel geschnitten
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 3 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Eiweiss
  • evtl. Speckstreifen zum Auslegen der Cocottes


und los gehts:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Milch aufkochen. Die Brötchen mit der heissen Milch begiessen und etwa 20 Minuten einweichen.
In einem kleinen Topf 1 EL Butterschmalz erhitzen und die Schalotten anschwitzen, die Hälfte der Petersilie untermischen und dann zu den Brotscheiben geben. Die Eigelbe hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen. Sollte der Teig sehr trocken sein, noch etwas Milch dazugeben. Eiweiss zu Schnee schlagen und unter die Knödelmasse heben.
Die Speckscheiben halbieren, und den Boden von vier Souffléformen (Durchmesser ca. 10 cm) damit auslegen (m: ich habe die Förmchen wie petra auch einfach gebuttert) und die Knödelmasse eingefüllt. Achtung: Die Oberfläche nicht glatt streichen, zusätzliche 'Spitzchen' sind ausdrücklich erwünscht! Auf ein Backblech geben und im heissen Ofen etwa 20 Minuten garen. Eventuell noch zusätzlich etwas Zeit und Hitze zugeben.